| Airbus A321-200 | Foto: © airliners.de - Daniel Werner | | Länge | 44.50 | m | | Höhe | 11.80 | m | | Spannweite | 34.10 | m | | Flügelfläche | 122.60 | m² | | Max. Abfluggewicht | 89000 | kg | | Max. Nutzlast | 20500 | kg | | Reisegeschwindigkeit | 900 | km/h | | Max. Flughöhe | 12500 | m | | Tankkapazität | 26600 | l | | Passagiere | 185-212 | | Reichweite | 5500 | km | | Triebwerke | 2x General Electric/SNECMA CFM56-5B1 oder IAE V2500-A5, Schub:133 kN | | Erstflug | 12.12.1996 | | Airbus Industrie stellte den A-321 am 27. November 1989 vor. Bei dem A-321 handelt es sich um eine 6,90 Meter gestreckte Variante des A-320. Wie der A-318, der A-319 und der A-320 ist der A-321 Mitglied der erfolgreichen Airbus Standardrumpf-Familie. Der A-321 als größte Flugzeug dieser Gruppe wurde für Strecken mit einem höheren Passagieraufkommen konzipiert, für die der A-320 nicht ausreichen würde. Die beiden Flugzeuge haben den gleichen Rumpfquerschnitt, ähnliche Flugeigenschaften und das gleiche Cockpit, welches es den Piloten ermöglicht, mit nur einem Typrating die ganze Flugzeugfamilie zu fliegen. Selbst das Wartungspersonal kann mit nur einer Lizenz jedes A-320-Serie Flugzeug warten, was große Kostenvorteile mit sich bringt. Verglichen mit seinem direktem Konkurrent, der Boeing B757, spart der A-321 die Hälfte des Treibstoff ein und ist mit seinem mehr als 20cm breiteren Rumpf gleichzeitig komfortabeler für die Passagiere. Wegen der Erhöhung des Abfluggewichts gegenüber dem A-320 um 9,5 Tonnen auf 82,8 Tonnen mussten der Flügel, das Fahrwerk und tragende Teile der Zelle verstärkt werden. Ebenfalls wurden stärkere Triebwerke installiert. Moderne Flügel mit kleinen Winglets an den Enden reduzieren den Luftwiderstand, und das neue Leitwerk aus Kohlefaser verringert das Gewicht um 800kg gegenüber normalen Metallbauteilen. Das Flugzeug hat drei unabhängige Hydrauliksysteme. Zwei werden von Pumpen in den Triebwerken gespeist, eine von einer elektronischen Pumpe. Selbst wenn zwei dieser Systeme ausfallen, kann der A-321 mit Hilfe des dritten sicher gelandet werden. Wenn die gesamte Elektronik und die Triebwerke zu gleichen Zeit ausfallen, klappt sich ein kleiner Stromgenerator aus, der nur mit Hilfe des Luftstroms genügend Strom herstellt, um eine sichere Landung zu garantieren. Im fast unmöglichen Fall, dass all diese Notfallmaßnahmen nicht funktionieren, können die zwei Piloten das Flugzeug manuell trimmen und es über mechanische Seilzüge lenken und landen. Im normalen Reiseflug wird das Fly-by-Wire System vom Autopiloten kontrolliert und das Flugzeug so stabil auf Kurs gehalten. Deswegen müssen die Piloten nur noch während Landung und Start zum Sidestick greifen. Die Montage des ersten A-321-100 begann am 25.06.92 in Hamburg-Finkenwerder, am 25. März wurde der Erstflug absolviert und ein Jahr später wurden die Flugtests mit der Zulassung abgeschlossen. Erstkunde Lufthansa stellte den A-321 am 27.01.1994 in den regulären Dienst. Die zweite Variante, der A-321-200, machte seinen Erstflug am 12.12.96 mit stärkeren Triebwerken, einem gesteigerten Startgewicht und einer größeren Treibstoffkapazität, die eine max. Reichweite von 6.400km ermöglicht.
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