| Lettercode: | OZ / AAR | | Besitzverhältnisse: | Privatbesitz (u.a. 44,56 % Kumho, 30,53 % Streubesitz, 7,18 % Entwicklungsbank, 11,9 % ausländische Investoren) | | Herkunft: | Südkorea | | Streckennetz: | Inland, Fernost, Zentralasien, Indien, Südostasien, Australien, Nordamerika, Westeuropa | | Geschichte: | Die südkoreanische Kumho-Gruppe, die in fast allen Wirtschaftszweigen des Landes vertreten war und ist, rief am 17. Februar 1988 die Asiana Airlines ins Leben. Kumho hatte ein landesweites Express-Busliniennetz aufgezogen und unterhielt auch einen Flughafen. Im Zuge der Olympischen Sommerspiele 1988 hatte Südkoreas Militärregierung die Aufhebung des Monopols der Korean Air zum Neujahrstag 1989 angekündigt. Mit der Leasingfirma GPA vereinbarte Asiana die Lieferung von sechs Boeing 737-400, die je 170 Passagieren Platz boten. Zwei Maschinen trafen bereits im Dezember 1988 ein, so dass man bereits wenige Tage vor dem Stichtag den Flugbetrieb aufnehmen konnte. Für zunächst ein Jahr flog Asiana nur innerhalb Südkoreas. Erste Routen führten von Seoul nach Pusan bzw. nach Kwangju. Dank ausgezeichnetem Service und modernen Flugzeugen mit hoher Betriebszuverlässigkeit konnte Asiana nach nur acht Monaten schon den einmillionsten Passagier begrüßen. Weitere Jets wurden bei Leasingfirmen akquiriert und nach 16 Monaten hatte man schon 3 Millionen Fluggäste befördert. Zum Jahreswechsel wurde erstmals Japan angesteuert. Erste Ziele waren hier Tokio gefolgt von Nagoya und Fukuoka. Sendai auf den Marianen-Inseln wurde ebenfalls bedient. Langstrecken-Ambitionen Von Anfang an wollte Asiana aber global agieren und so hatte man bereits 1988 zwei erste Boeing 767-300ER bestellt. Diese Order wurde 1989 erhöht und um zwei Jumbojets Boeing 747-400 ergänzt. Doch damit nicht genug. 1990 verkündete Asiana einen Großauftrag über acht 737-400, sechs 747-400, drei Fracht-747-400 und zehn 767-300ER. Hinzu kamen Vorkaufsrechte auf nochmals 24 Flugzeuge. Mit Eintreffen der erste Boeing 767 nahm Asiana im Herbst 1990 Flüge nach Taipeh, Hongkong, Bangkok und Singapur auf und steuerte damit die wichtigsten Wirtschaftszentren Südostasiens an. Im November 1991 folgten dann erste Flüge in die USA, wo man zunächst Los Angeles ansteuerte. Zum Einsatz kamen kombinierte Passagier-/Frachtmaschinen, so dass auch bis zu 34 Tonnen Fracht mitgenommen werden konnten. Noch im gleichen Jahr wurden auch San Francisco und New York angesteuert. Doch auch lokal wurde der Streckennetz-Ausbau vorangetrieben. Die Zahl der japanischen Ziele wuchs beständig, das auch bei Japanern beliebte Honolulu wurde eingebunden und das aufstrebende Vietnam mit Südkorea verknüpft. Noch wichtiger war aber der chinesische Markt. 1994 steuerte Asiana erstmals Peking und Shanghai an. Pro Woche gab es nun 11 Flüge in das Reich der Mitte. Nächster logischer Expansionsschritt war Europa, denn dorthin hatte Korean Air noch immer ein Monopol inne. Ab 1995 hatte man mit Brüssel und Wien zwei erste Brückenköpfe, zu denen sich 1997 Frankfurt/Main hinzu gesellte. Mit Sydney via Cairns wurde im gleichen Jahr auch der Fünfte Kontinent erschlossen. Beitritt zur Star Alliance Nach diesem massiven Ausbau des Streckennetzes konzentrierte sich Asiana nun wieder auf neuestes Fluggerät und orderte bei Airbus die ökonomische A320-Familie. Für Langstrecken kamen einige A330 hinzu. Doch Hauslieferant Boeing war nicht vergessen und die Koreaner orderten von dort weitere 767-300, 747-400 und die neue 777. Die Auslieferungen begannen 1998, wurden dann aber wegen der asiatischen Wirtschaftskrise sowie SARS teil verzögert. Nächster großer Schritt war 2003 der Beitritt in die globale Star Alliance, die von Lufthansa angeführt wird. Mit den nun nach und nach eintreffenden neuen Flugzeugen ergänzte Asiana ihr Streckennetz in alle Himmelsrichtungen. Neue Ziele waren u.a. London, Paris, Chicago, Auckland und Djakarta. Und die Expansion wird weitergehen. 2008 sprach Asiana erneut eine Großbestellung über 30 Airbus A350 aus und sicherte sich Optionen auf nochmals zehn Flugzeuge dieses Langstreckenmusters. Sie sollen weitere Ziele in den USA und Europa erschließen. | | Flotte: | 8 Airbus A320-200 2 Airbus A321-100 12 Airbus A321-200 6 Airbus A330-300 30 Airbus A350 (bestellt) 7 Boeing 737-400 3 Boeing 737-500 2 Boeing 747-400 3 Boeing 747-400 Combi 7 Boeing 767-300ER 9 Boeing 777-300ER (+ 1 bestellt) | | Webseite: | http://www.flyasiana.com | | |  |
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