| Lettercode: | SK / SAS | | Besitzverhältnisse: | Tochter der SAS Scandinavian | | Herkunft: | Schweden/Dänemark | | Streckennetz: | Ab Stockholm-Arlanda: Amsterdam, Berlin, Birmingham, Brüssel, Budapest, Dublin, Düsseldorf, Frankfurt, Genf, Hamburg, Helsinki, Istanbul, London, Manchester, Mailand, Moskau, Paris, Prag, Rom, St. Petersburg, Tallinn, Zürich Ab Kopenhagen-Kastrup: Aberdeen, Amsterdam, Athen, Berlin, Birmingham, Bologna, Brüssel, Budapest, Kairo, Köln/Bonn, Dublin, Düsseldorf, Frankfurt, Gdansk, Genf, Hamburg, Hannover, Helsinki, London, Luxembourg, Lyon, Madrid, Malaga, Manchester, Mailand, Moskau, München, Newcastle, Nizza, Nürnberg, Prag, St. Petersburg, Palanga, Paris, Poznan, Rom, Stuttgart, Venedig, Warschau, Wien, Zürich | | Geschichte: | In den Tagen nach den New-Yorker-Anschlägen vom 11. September 2001 brach das Passagieraufkommen weltweit zusammen. Auch die skandinavische SAS war davon betroffen und flog in 2001 ein großes Defizit ein. Eine Lösung musste her. In den Jahren zuvor hatten bereits einige Airlines versucht, das Lowcost-Modell in Skandinavien zu verankern. Doch mangels dünner Kapitaldecke fehlte immer der lange Atem. Nun wollte sich SAS in diesem Segment betätigen. Die Nachricht davon sickerte im Dezember 2002 durch. Als Name wurde Snowflake ausgewählt, da es etwas poetisch-skandinavisches hatte. Snowflake ist allerdings keine eigenständige Airline, sondern vielmehr ein Markenname für besonders günstige Flüge bei SAS. Am 30. März 2003 liefen dann die Dienste ab Kopenhagen-Bologna und Stockholm-Istanbul mit zunächst vier Boeing 737-800 in einer eigenen, gelb-grauen Bemalung an. Innerhalb der nächsten Tage folgten ab Kopenhagen Routen nach Alicante, Athen, Bologna, Lissabon, Malaga, Palma, Pristina und Sarajevo und von Stockholm ARN nach Alicante, Athen, Barcelona, Bologna, Budapest, Dublin, Istanbul, Malaga, Nizza, Prag und Rom. Da die Nachfrage im ersten Halbjahr so riesig war, folgten zum Oktober Dienste nach Beirut, Belgrad und Lyon und auch ab Kopenhagen konnte man nun nach Istanbul fliegen. Im Sommer 2004 baute Snowflake die Flotte auf fünf Exemplare aus und leitete einen Wechsel auf das Muster MD-80 ein. Neue Ziele waren u.a. Ankara, Split, Valletta., Bilbao, Inverness, Lissabon, Palma, Venedig und Olbia. Inzwischen lässt die Mutter SAS ein bestimmtes Kontingent ihrer Flüge über das Low-cost-Portal der Tochter Snowflake vertreiben. So kann es durchaus vorkommen, dass sich der Passagier am Ende in einer normalen SAS-Maschine wiederfindet. Das Streckennetz der Snowflake wurde seitdem zusammengestrichen. Im Kern besteht es heute aus Sonnenzielen rund um das Mittelmeer - unter Einbeziehung von Nordafrika sowie beliebten europäischen Metropolen, die sich für einen Städte-Kurzurlaub anbieten. | | Flotte: | 2 McDonnell Douglas MD-82 (von SAS) 2 Boeing 737-800 (von SAS) | | Webseite: | http://www.flysnowflake.com | | |  |
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