| Lettercode: | KV / MVD | | Besitzverhältnisse: | zu 100 % staatlich | | Herkunft: | Russland | | Streckennetz: | Ab Mineralnye Vody nach Moskau, St. Petersburg, Jekaterinburg, Ufa, Sochi, Stavropol, Tiflis, Jerewan, Baku, Tyumen, Surgut, Norilsk, Igarka, Chaborowsk, Nishniwartovsk, Krasnojarsk, Novosibirks, Pevek Westeuropa: München | | Geschichte: | Kaukasisches Mineralwasser lautet die wörtliche Übersetzung des Airlinenamens KMV - Kavkazkie Mineralnye Vody. Namensgeber sind die Mineralwasser-Quellen in der Region nördlich des Kaukasus. In Anlehnung an das belgische Bad spricht man auch gern vom russischen Spa. Doch nicht nur Kurgäste wollen hierher: auch auf dem Fluss Kuma sowie auf der wichtigen Eisenbahntrasse zwischen Rostov-am-Don und Baku (Aserbaidshan) werden wichtige Handelsgüter transportiert. Ein Flughafen existiert seit 1925 in Mineralnye Vody. 1961 gründete die damals staatliche Aeroflot hier ihr Direktorat Mineralnye Vody. Als der Ostblock Anfang der 1990er Jahre zerfiel, machten sich auch die Nordkaukasier selbstständig und wandelten 1995 das Direktorat zur KMV um. Zur Erbmasse gehörten neben dem Flughafen samt Wartungskomplex auch rund 20 Maschinen der Typen Tupolev Tu-134 und Tu-154. Drei Jahre später traf mit der Tu-204 das erste moderne Flugzeug ein, welches auch öfters nach München eingesetzt wird. Seit 1999 ist dies die einzige KMV-Route, die nach Westeuropa führt. Ganz bewusst hatte man sich gegen Frankfurt entschieden, da München nicht nur ein moderner Airport der kurzen Wege ist, sondern auch mit Süddeutschland, Österreich, Schweiz und Norditalien das größere Einzugsgebiet hat. | | Flotte: | 7 Tupolev 154B-2 3 Tupolev 154M 4 Tupolev 134A 2 Tupolev 204-100 | | Webseite: | http://www.kmvavia.ru | | |  |
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